About Me
Es war einmal in der Geschichte einer führsorglichen Mutter, als ein kleines freches Baby ihr Leben komplett auf den Kopf stellte. Mit dem neugeborenen Frechdachs schlug sie mit ihrem Ehemann in einer leuchtenden Stadt ihre Zelte auf, umgeben von einem schönen See und dem tiefen gefährlichen Wald. Der kleine Mensch war oft nervös beim Windeln wechseln und fiel eines Tages ganze fünf Zentimeter vom Wickeltisch. Seither war mit dem Jungen irgendwas nicht mehr in Ordnung, immer und immer wieder suchte er mit Kollegen den Weihnachtsmann im dunklen Wald. Eines Tages kam es wie es kommen musste, vom Osterhasen erschreckt fiel der Kindergärtner zwei Meter und einem Salto in ein Bachbeet. Bei diesem Schicksalsschlag wurde seine Birne weich, seither werden seine Ideen und Sprüche als „bireweich“ bezeichnet.
In der Zwischenzeit ist aus dem quirligen Kleinkind ein erwachsener und ruhiger Blogger geworden, seine Ideen und Sprüche sind aber weiterhin über die Landesgrenzen als bireweich bekannt. Sein Bett schläft zwar nicht mehr am selben Ort wie damals seine Toilette spülte, aber er lebt immer noch in der leuchtenden Stadt mit dem See und dem mysteriösen Wald. Ganze zehn Jahren ging er den Lehrer in den Schulen auf die Nerven und wollte sich einfach nicht auf langweilige Mathematik konzentrieren. An seiner jetzigen Ausbildung und dem Wissenstand ist lediglich sein Vater schuld, er schenkte dem pubertierenden Jungen einen Computer auf den Geburtstag. Schnell entwickelten sich viele bireweiche Interessen rund um das Thema Internet, Fotografie und das Gestalten von Dokumenten.
Sein tägliches Brot verdient der Blogger seit bald fünf Jahren in einer grossen Firma mit einer Monopolstellung in der schweizerischen Hauptstadt. Seinen Beruf nennt man komischerweise Mediamatiker, obwohl dies gar nichts mit dem ähnlich klingenden Firmennamen MediaMarkt zu tun hat. Viel mehr beschäftigt man sich tagtäglich mit Fragen aus den Teilbereichen Informatik, Administration, Marketing und eben die Gestaltung. In der Freizeit kuschelt der immer noch quirlige Junge gerne mit dem Bären Finn im Bärenpark oder trifft sich mit einem einflussreichen Schlumpf aus der Politik. Natürlich träumt er dies nur, während er in der PostFinanceArena seinem SC Bern beim Eishockey spielen zuschaut. Bei diesem wilden Sport hauen sich ausgestopfte Männer gegenseitig den Stock auf die Nase und die Fans applaudieren mit Choreographien und Gesängen.
Natürlich will dieser Mediamatiker irgendeinmal die Weltherrschaft an sich reissen, deshalb steht er auch ständig in Kontakt mit den beiden Labormäusen Pinky und Brain. Damit niemand etwas von der Kommunikation und den Plänen erfährt, versteckt er ab und zu einen Schreibfehler in seinen Blogartikel. Wenn Sie einen davon finden sollten, denken Sie zuerst an eine geheime Botschaft und erst dann an den gefürchteten Buchstaben-Napper. Seine Artikel für diesen Blog schreibt der junge Erwachsene meist aus der Langeweile heraus oder weil irgendein Thema gerade in der Mode steckt. Weshalb jemand seine Texte liest ist ihm deshalb ziemlich schleierhaft, vermutlich wollen alle Leser die Geheimnachrichten finden und vor ihm die Weltherrschaft an sich reissen.

