Ein merkwürdiges Phänomen verbreitet sich rasend schnell bei Facebook und anderen Communitys, die weiblichen Mitglieder veröffentlichen scheinbar zufällig irgendwelche Farben und lassen die Online Welt rätseln. Dabei kommt die Farbe Schwarz am häufigsten vor, weit verbreitet ist aber auch Weiss und Rot, nur gelegentliche tauchen die Farben Grün oder Rosa auf. Anlass zu dieser Aktion ist ein verschwörerisches Kettenmail, welches sich die weiblichen Facebook-Mitglieder gegenseitig ins private Postfach senden. Innert kurzer Zeit haben sich tausende Nutzerinen der Aktion angeschlossen und die Aufforderung ernst genommen, seither verbreitet sich das Phänomen wellenartig in verschiedenen Netzwerken herum. Die Männer werden dabei im Dunkeln gelassen und ihren eigenen Fantasien überlassen, aus Wiederstand und mangelnder Information schreiben einige Herren “transparent” in ihre Statusnachricht. Das man sich für eine solche geheimnisvolle Aktion ausgerechnet die Plattform Facebook ausgesucht hat erstaunt nicht, niergends sonst im Internet sind Personen so stark und vielfältig vernetzt wie bei dieser Community. Mehr…
Das lange Adressen einer Webseite Gift für jedes SMS oder jede Statusmeldung ist, wissen wir spätestens seit Beginn der Entwicklung zum Web 2.0 und dem Aufstieg von Twitter. Sogenannte URL-Shortener haben uns das Problem auf einfache Weise abgenommen und schenken uns kleine Links die wir uns ohne Probleme merken können. Da diese Angebote aber wegen ihrer Popularität an Leistung einbüsen und die Länge dieser Links zunimmt, habe ich vor zwei Monaten meinen eigenen Dienst unter off.li gestartet. Seither könnt ihr dieses Angebot kostenlos mitbenutzen und von den noch kurzen Links und der schnellen Bearbeitung bei der Weiterleitung profitieren. Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden mit dem Service bereits über 1′000 Links generiert, welche eine durchschnittliche Klickrate von zirka 50 Hits aufweisen können. Um den Erfolg und das Potenziall des Angebotes noch weiter steigern zu können, habe ich die Webseite mit der Technik und des Designs komplett überarbeitet und online gestellt. Mehr…
In den USA verklagte das Medienunternehmen GateHouse den Mitkonkurrenten NewYorkTimes, weil dieser auf Artikel von der Webseite des Klägers verlinkte. Das Verlinken von Webseiten ist laut dem Kläger Urheberrechtsverletzung und schädlich für das tägliche Geschäft. In der Schweiz wäre ein solcher Fall kaum denkbar - obwohl das Verlinken unter Blogger häufig der Fall ist - ansonsten gäbe es wohl Verlinkungs-Anwälte. Die Unterschiede zwischen dem amerikanischen und europäischen Rechtssystem werden wieder einmal verdeutlicht. Mehr…
Mobile Kunden der Swisscom unter 26 Jahren erinnern sich noch an den 7. Oktober 2009, mit einem Knall kündete der Telefonanbieter einen Relaunch der Jugend-Plattform XtraZone an. Über die Webseite können die Kunden monatlich 500 kostenlose SMS/MMS versenden, an verschiedenen Wettbewerben teilnehmen oder sich mit anderen Mitglieder unterhalten. Die Community machte in den letzten Jahren jedoch nur durch negative Schlagzeilen auf sich aufmerksam, lang anhaltende Ausfälle der Seite oder (massiv) verspätetes Zustellen der Nachrichten waren die Regel. Von einer komplett überarbeiteten Plattform mit neuen Funktionen und ohne technische Probleme war die Rede, bisher haben die Kunden davon aber noch nichts gesehen. Der Fall XtraZone wird für die Swisscom immer mehr zu einem Leidensweg und verärgert Kunden über die gesamten Altersstufen. Auf eine klare Kommunikation des Anbieters mit möglichen Infos zu einem erneuten Versuch wartet man vergeblich. Mehr…
Dank des langweiligen Morgen im Büro, bin ich während dem Surfen auf ein tolles Browser-Programm aufmerksam geworden, welches mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Anstatt Präsentationen immer mit den gleichen und langweiligen Powerpoint- Folien zu erstellen, bietet der Dienst “Prezi” eine völlig neue und innovative Art der Vortragssgestaltung. Im Vergleich zu plattformgebundenen Anwendungen, kann die erstellte Präsentation auf jedem Medium mit Internetzugang und Flash-Unterstützung abgespielt werden. Mit dieser Anwendung hat man wirklich bedeutend mehr Freiheiten und kann seine Kreativität wirken lassen, daneben sehen „konservative“ und teure Präsentationsprogrammen wirklich alt aus. Mehr…
Am 18. August 1993 brannte die nostalgische Kapellbrücke über der Reuss bis auf die Grundmauern nieder, das wohl bekannteste Wahrzeichen der Stadt Luzern verschwand ich Staub und Rauch. Von den Flammen wurden einzig der Wasserturm und die beiden Enden mit den Treppen verschont, die berühmten Bilder des Teufels verbrannten kläglich. Auch siebzehn Jahre später erinnern sichtbare Spuren an der Brücke vom tragischen Erreignis in dieser Sommernacht und werden zum beliebten Motiv für Touristen. Ich selbst war damals gerade mal sieben Jahre alt und durfte mit meinem Vater (Dokuteam Feuerwehr Luzern) die verbrannte Brücke hautnah bestaunen und musste mit Tränen abwischen. Die Ultras des FC Basel scheint dies gänzlich wenig zu interessieren, sie haben an diesem schlimmen Ereignis ihren besonderen Gefallen gefunden und verwenden dieses gerne für die Choreos an Spielen gegen den FC Luzern.
Bereits zum fünften Jahrestag erlaubten sich die Fans eine tolle Aktion und provozierten mit einem Transparent im Stadion die anwesenden Luzerner Fussballfans; “Brennt die Brücke nieder und die Mannschaft gleich mit” – war darauf in den Basler Farben zu lesen. Als zum zehnten Jahrestag wurden die Provokation der Basler wesentlich härter und um einiges gefährlicher für die Rot-Blauen Fans. Einige Ultras stürmten trotz Polizeisperre vermumt auf die Kapellbrücke, zündeten verschiedenste Petarden und rollten ein Transparent mit dem Spruch “Die Brücke brennt wieder” aus. Bis heute ist es um das Thema etwas ruhiger geworden, nicht mal zum 15-Jährigen “Jubiläum” zeigten die Basler eine Choreo mit diesem Thema. In einem Spiel letzten Sommer zeigten die Basler wieder einmal ihre gesamte Kreativität, in einem kleinen Theater steckte der “Basler Fährii Maa” die Kapellbrücke in Brand und amüsierte sich prächtig darüber. Anlässlich meiner Aufräumaktion auf meiner externen Festplatte sind die verstaubten Bilder des Schauspiels wieder ans Tageslicht gerückt. Die Choreo ist wirklich gelungen und ist toll anzusehen, wenn da nur nicht der geschichtliche Hintergrund und das abbrennen von Pyros wäre.
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