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Prezi lässt PowerPoint alt aussehen

19. Dezember 2009 Danny

Dank des langweiligen Morgen im Büro, bin ich während dem Surfen auf ein tolles Browser-Programm aufmerksam geworden, welches mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Anstatt Präsentationen immer mit den gleichen und langweiligen Powerpoint- Folien zu erstellen, bietet der Dienst “Prezi” eine völlig neue und innovative Art der Vortragssgestaltung. Im Vergleich zu plattformgebundenen Anwendungen, kann die erstellte Präsentation auf jedem Medium mit Internetzugang und Flash-Unterstützung abgespielt werden. Mit dieser Anwendung hat man wirklich bedeutend mehr Freiheiten und kann seine Kreativität wirken lassen, daneben sehen „konservative“ und teure Präsentationsprogrammen wirklich alt aus.

Man arbeitet bei Prezi nicht (wie z.B. bei Powerpoint) mit Folien, sondern mit einem Bildschirm oder ein Art Tisch, auf jenem die Bilder, Texte und Videos abgebildet werden. Dabei kann man einen Pfad definieren, nach dem sich die Präsentation richtet und die eingepflegten Daten wiedergibt. Ausserdem ist es möglich immer wieder auf bereits verwendete Objekte zurückzuspringen oder etwa zu Beginn der Präsentation einen Überblick über das Kommende zu geben. Da ich während meiner Ausbildung nur Microsofts’s PowerPoint kannte und vermittelt erhielt, war der Umstieg zuerst etwas holperig, nach ein paar Spielereien hatte ich es schon gut im Griff. Auf jeden Fall bin ichbereits jetzt gespannt, wie meine Arbeitskollegen reagieren, wenn ich ihnen morgen am Teammeeting eine Präsentation mit Prezi vorstelle.

Das Programm der ungarischen Firma (Budapest) war bis Juni 2009 noch in einer Beta Version verfügbar, seither wurde der Dienst stark weiterentwickelt und ist in drei verschiedenen Lizenzmodellen erhältlich. Für Gelegenheitsnutzer steht die Free-Version mit 100MB Speicherplatz zur Verfügung, wer weitere Funktionen oder Sicherheitsstandards wünscht, kann auf die Business-Modelle “Enjoy” (39$) oder “Pro” (119$) umsteigen. Im Team der Präsentations-Spezialisten sitzt ebenfalls ein Bekannter aus der Web 2.0 Szene, mit Jack Dorsey hat das Unternehmen einer der Twitter Gründer an Bord geholt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Dienst einen eigenen Twitter-Account hat und dort seinen Nutzer Rede und Antwort steht.

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